Am 4. Jänner 2026 durften Kultur Koblach-Obmann Hansjörg Ellensohn und Bürgermeister Gerd Hölzl zahlreiche Gäste zum Neujahrskonzert begrüßen. Schauspieler Angelo Konzett verkörperte auf grandiose Weise sowohl Franz Schubert als Puppe, als auch dessen Freund Moritz vyon Schwind. Begleitet von der Musik der virtuosen Streichern des Epos Quartetts tauchte das Publikum in die Welt Schuberts ein.
Vor genau 200 Jahren verfällt der berühmte Wiener Komponist Franz Schubert unter dem Eindruck der ,Große Fuge Opus 133″ seines großen Vorbilds Ludwig van Beethoven in eine tiefe, dreimonatige Schaffenskrise. ,,Geh, Franzl!“ ermuntert ihn sein Freund Moritz von Schwind, gespielt von Angelo Konzett, fortlaufend zur Wiederaufnahme seiner bis dahin unaufhörlichen kreativen Tätigkeit. Mit größtem Anspruch an sich selbst zweifelt die lebensgroße Schubert-Puppe, ebenfalls von Konzett geführt und gesprochen, an sich selbst. Bis die Erkenntnis kommt, dass Schubert Schubert sein darf und nicht wie sein ldol Beethoven sein muss. Daraufhin schreibt der Komponist im Sommer 1826 in einem fast unmenschlich anmutenden Kreativitätsausbruch in nur zehn Tagen das Streichquartettin G-Dur, D 8S7″.
Die dramatischen Dur- und Moll-Wechsel, virtuos gespielt vom Epos Quartett mit Berit Cardas (Violine), Verena Sommer (Violine), Klaus Christa (Viola, Musikalische Leitung & ldee) sowie Francois Poly (Violoncello), Bühnentechnik: Maximilian Juch, setzten sich mit Motiven von Leben und Tod auseinander. Das Stück sollte später eines seiner bedeutendsten Werke werden.
Nach dem außergewöhnlichen Konzert wurde auf das neue Jahr und einen gelungenen Abend angestoßen.






